Ich gehöre nun auch zum Herausgeberteam des „Jahrbuch Sexualitäten“, herausgegeben im Auftrag der Initiative Queer Nations e.V.: Die diesjährige Ausgabe erscheint voraussichtlich am 24. Juni 2026.
Nachdem ich schon seit einigen Jahren regelmäßig zum Jahrbuch Sexualitäten beitrage, bin ich nun auch Mitherausgeber. Ich habe mich sehr gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich auch zum Herausgeberteam des Jahrbuchs Sexualitäten dazukommen möchte. 2026 erscheint bereits die elfte Ausgabe des Periodikums der Initiative Queer Nations e.V. im Göttinger Wallstein-Verlag. Gerade die Arbeit mit den Senior Editors Rainer Nicolaysen und Jan Feddersen ist eine intellektuell unglaublich bereichernde Erfahrung. Man wird auf Themen gestoßen, die man vorher noch nicht im Blick hatte und fragt sich hinterher: „Warum eigentlich nicht?“
Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Essay von mir im Jahrbuch geben, dieses Mal zur Frage, wie der gender-affirmative Ansatz bei Kindern und Jugendlichen in den USA scheiterte – und vor allem, wie innerhalb von etwa zehn Jahren die Stimmung im Land von „recht aufgeschlossen“ hin zu „skeptisch“ bis „ablehnend“ kippte.

Vortrag bei der SkepKon
Zu meinem Jahrbuch-Thema werde ich auch einen kurzen Vortrag auf der diesjährigen SkepKon in Regensburg halten, der jährlichen Tagung der GWUP, die vom 14. bis zum 16. Mai 2026 stattfindet. Mein Vortrag ist für Samstag nach der Mittagspause eingetaktet. Zum Abstract:
Diskurs ums Transkind
Generell ist die Auseinandersetzung um die Frage, wie man am besten mit Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen umgeht, eine die vor allem aus politischen Gründen bislang nur für den gender-affirmativen Ansatz beantwortet werden sollte. Skeptische Stimmen, die auf Risiken und die zu schwache medizinische Evidenz hinwiesen, haben es nach wie vor schwer. Doch jetzt scheint Bewegung in den Diskurs zu kommen: Im Programm eines internationalen Fachkongresses für Kinder- und Jugendpsychiater, der im Juli in Hamburg stattfinden wird, befinden sich gleich mehrere Panels mit namhaften Kritikerinnen und Kritikern am affirmativen Vorgehen mit Pubertätsblockade. Was das bedeutet, ordne ich in einem Beitrag für den Blog der Initiative Queer Nations ein.
