Publikationen

Seit 2016 veröffentliche ich als freier Autor und Journalist Texte in verschiedenen Medien und (wissenschaftlichen) Anthologien. Hier eine Auswahl, wo Beiträge von mir bisher erschienen sind: Jungle World, im Blog „Ruhrbarone“, Welt am Sonntag, Berliner Zeitung, Zeit Online sowie dem Jahrbuch Sexualitäten.

IQN-Blog

Seit Anfang 2024 betreue ich den Blog der Initiative Queer Nations e.V., dieser ist nun die hauptsächliche Plattform geworden, auf der meine Texte gelesen werden können. Die IQN ist ein Think Tank, der durch Vorträge, Publikationen und die Schaffung von Förderstrukturen die Erforschung von Sexualitäten und Geschlechtlichkeiten in einem breiten Sinn befördert.


Jahrbuch Sexualitäten 2026

Herausgegeben im Auftrag der Initiative Queer Nations e.V. von Jan Feddersen, Rainer Nicolaysen, Till Randolf Amelung und Jörg Jungmayr Miguel. Das Jahrbuch Sexualitäten ist ein jährlich erscheinendes Periodikum, das Fragen des Sexuellen in einem weiten Sinne thematisiert – unter anderem in den Bereichen des Gesellschaftlichen, Politischen, Kulturellen, Historischen und Juristischen, in der Medizin und den Naturwissenschaften, in Religion, Pädagogik und Psychologie.

Aus dem Inhalt: Hans Rudolf Vaget: Thomas Mann 2025; Judith Kessler: Das ungereimte (Nach-)Leben des Reimers Bruno Balz; Alexander Zinn: Die Reformdebatte über § 175 und die Strafverfolgung Homosexueller in den 1950er und 1960er Jahren; Alex Gruber: Judith Butlers »Wer hat Angst vor Gender?« nah gelesen; Till Randolf Amelung: Wie der gender-affirmative Ansatz in den USA scheiterte; Alexander J. Wulf: Die Akzeptanz von LSBTIQ*-Personen in der deutschen Wissenschaft


Trans­aktivismus gegen Radika­l­feminismus

Die Auseinandersetzungen zwischen Trans-Aktivist_innen und Radikalfeministinnen schwelt seit Jahren und nimmt immer mehr Fahrt auf. Im Kern geht es um die Fragen, was Geschlecht ist, welche Rolle Biologie dabei spielt, welche Überlappungen es gerade mit anderen Problemen bei Mädchen und Frauen gibt. Inzwischen sind die Fronten so verhärtet, dass sich beide Lager gegenseitig „Auslöschung“ vorwerfen. Höchste Zeit also, einen Vermittlungsversuch zu wagen.


Irrwege

Das Engagement für die Rechte sozialer Minderheiten sieht sich immer stärkerer Kritik ausgesetzt. Es gehe bloß um „Identitätspolitik“, die an einem nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel nicht interessiert sei. Das sind Folgen eines poststrukturalistisch geprägten Theorie- und Politikverständnisses. Die Rolle der Sprache wird übermäßig betont – die soziale Realität gerät in den Hintergrund. Diese Entwicklung wird in allen Feldern der Antidiskriminierungs- und Menschenrechtspolitik unter dem Modewort „Intersektionalität“ forciert. Dieser Sammelband befasst sich mit den Auswirkungen, die sich für queere Politik ergeben. Mit 10 Beiträgen und ihren Autor_ innen, die exemplarisch dafür stehen, dass nicht jede_r den Glauben an die Kraft kritischer Analysen und Auseinandersetzungen begraben hat.

Mit Beiträgen von Till Randolf Amelung, Paula Busch, Ingo Elbe, Petra Klug, Eszter Kováts, Aaron Lahl, Patsy l’Amour laLove, Sabri Deniz Martin, Vojin Saša Vukadinović, André Windhorst und Sonja Witte

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